Alodo – Eine Chance für die Kinder in Benin e.V.

Weihnachtsbrief 2009

Weißt du, wie viel Sternlein stehen? (dt. Volkslied)

Liebe Freundinnen und Freunde von Alodo,

mit diesem Lied wurden wir vor einer Woche im Projekt Houeto begrüsst, als ich mit Jupp Hökenschnieder, einem unserer Vorstandsmitglieder, erneut unsere Projekte in Benin besuchte.

Es fällt schwer, hier in unserer Wirklichkeit wieder anzukommen zu unterschiedlich sind die Welten, immer wieder fliegen meine Gedanken zurück zu unseren Kindern, Patienten und Mitarbeitern.

Mehr als 1.000 Kinder besuchen zurzeit die Alodo-Schulen in Bethleem, Lokossa-Savi und Houeto. Mehr als 1.000 kleine Sterne, die Ihnen strahlend für Ihre Hilfe danken, uns aber auch bitten, sie weiterhin nicht zu vergessen. Der Bau weiterer Schulklassen ist notwendig, um die große Zahl der Kinder, die sich im Augenblick teilweise zu viert eine Bank und ein Schulbuch teilen müssen, aufnehmen zu können. Die Kinder kommen aus ärmsten Verhältnissen, ein Schulbesuch wäre ohne unsere Hilfe undenkbar. Viele Kinder sind deutlich mangelernährt und so ist die durch uns finanzierte Schulnahrung oft die einzige Mahlzeit des Tages.

Hell strahlt der Stern der Hoffnung über unsere kleine Kranken- und Aidsstation in Womey, in der Dr. Babagbeto mit seinen Mitarbeitern vorbildliche Arbeit leistet. Immer mehr Patienten finden den Weg nach Womey, nachdem sich in den Dörfern der Umgebung herumgesprochen hat, dass dort die ärztliche Hilfe und die Medikamente dank der Unterstützungvon Alodo für die Ärmsten kostenlos sind. Immer wieder sterben die Menschen, besonders die Mütter, viel zu früh.

Oft bleiben die Kinder unversorgt zurück. Der Bau des geplanten und sehnlichst erwarteten Kinderhauses wird immer dringender. Schon in drei Monaten reise ich wieder nach Benin, um u. a. einen geeigneten Platz für dieses Haus zu suchen. Ich wünsche mir sehr, dass wir gemeinsam die große Aufgabe schaffen, den Kindern in einer liebevollen Umgebung einen guten Start ins Leben zu geben.

Nach wie vor zählt Benin zu den ärmsten Ländern der Erde. Die Globalisierung hat die meisten Länder Afrikas noch weiter an den Rand gedrängt. Die Not ist allgegenwärtig und scheint manchmal unüberwindbar. Vielleicht sind es nur die kleinen und direkten Schritte, die Veränderung bringen, den Menschen Hoffnung schenken und eigene Energien mobilisieren.

Gern leite ich Ihnen den Dank weiter, den die Menschen aus Lokossa-Savi mit ihrem Transparent zum Ausdruck brachten.Für die Advents- und Weihnachtszeit und besonders für das Neue Jahr wünschen unsere Kinder, Patienten, Mitarbeiter und ich Ihnen und Ihrer Familie viel Glück, Gesundheit und vor allen Dingen das Leuchten vieler strahlender Sterne.

 

 

 

 

Ihre
Brigitte Schmöle
1. Vorsitzende

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